Im Bemühen um die Entwicklung einer inklusiven Schul- und Unterrichtskultur steht der Lernende mit seinen ganz individuellen Stärken und Schwächen im Mittelpunkt der Betrachtung. Es geht immer zuerst um den Menschen, und nicht um abstrakte Krankheitsbilder. Das gilt insbesondere, als dass beschriebene Störungsbilder nur grobe wissenschaftliche Klassifikation darstellen, deren Ausprägung im Einzelfall sehr unterschiedlich ausfallen kann. In der Veranstaltung versuchen wir Möglichkeiten zu entwickeln, Lernende ohne den Stempel einer Diagnose alltagstauglich in den Unterricht zu inkludieren.